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Ein Welpe zieht ein!

Nun wird alles anders....:-)

Viele Menschen denken, ein fertiger Hund, stubenrein, ohne Macken,kommt so vom Züchter!

Ein Welpe ist ein "Baby"...ein Baby ist auch noch nicht "Sauber" und braucht seine Windel! Man kann nicht von einem Welpen verlangen, das er in seinen jungen Wochen auf alles hört, das heißt,wenn mann etwas von einem Welpen möchte, das dies auch geschieht! Lassen Sie immer den Welpen "selber" zu sich kommen, nie mit Gewalt oder Hektik auf das Tier zu gehen.

Leider denken zu viele Menschen so, haben wenig Geduld für das junge Tier und schon gibt es die ersten Probleme.

Ein Welpe muß sich erst an seine "neue" Umgebung gewöhnen....die Trennung von Mutter und Geschwister-Hunden, ist nicht leicht. Die ersten Nächte im neuen Zuhause, kann es schon zu Unruhe kommen.Gerade hier an diesem Punkt, ist es sehr wichtig, auf den Welpen einzugehen. Ihn zu trösten, ihm zeigen, das er nicht alleine ist. Für den Welpen ist alles neu, neue Geräusche, andere Stimmen, andere Umgebung,andere Menschen.Jetzt in dieser "Phase" so ab 14 Woche, beginnt die Prägephase....alles was der Welpe jetzt lernt, ob falsch oder richtig....verankert sich in seinem Kopf.

Mit Sicherheit wird sich der Welpe jetzt eine Bezugsperson aussuchen, wo er ein besonderes Vertrauen aufbaut.Nun geht es auch um die Rangordnung. Machen Sie ihrem Welpen von vornerein klar, wer hier "Herr" im Haus ist.Dieses gelingt am besten beim Spielen,halten Sie stets die Oberhand. Man sollte auch in dieser Phase dringend vermeiden, das der Welpe von Kindern gejagt wird! Das ständige Hinterherlaufen der Kinder, so fühlt sich leicht ein Welpe in die Ecke gedrängt und bekommt Angst.Man sollte überhaupt, niemals einen Welpen, wenn er nicht möchte, hinterherlaufen (jagen)....immer den Welpen kommen lassen und zwar so, das er  genügend Zeit hat, sein Gegenüber genau zu beschnüffeln und zu inspezieren. Die einfachste Übung hierzu ist: Auf den Boden setzten....Welpen sind neugierig und werden,mit Sicherheit, wenn man es gut mit ihnen meint, nicht an Ihnen vorbeilaufen.

Meißtens, wenn dies geschehen ist, das der Welpe von sich aus selber kommt,das Eis gebrochen.....:-)

Ruckartige, hektische Bewegungen, damit kann der Welpe nicht umgehen und schon entsteht Angst.

Geduld und ein gesundes Maß an Einfühlungsvermögen ist sehr wichtig und wird sich lohnen, denn nur so, wird Ihr Welpe, zu Ihrem besten Freund.

Welpen wollen spielen, sehr viel spielen, es werden, Teppiche angeknabbert, evtl. Socken quer durchs Haus geschleppt,oder die Erde aus den Blumentöpfen ausgebuddelt.Bitte das Tier nicht bestrafen,bringen Sie ihm im spielerischen bei, das er das nicht darf.....es gibt genügend schönes Welpen/ Hundespielzeug.Ein ernergisches "Pfui" mit erhobener Stimme, wird ihr Welpe sofort reagieren. Schlagen, wie zb. auf das Hinterteil,Schnauze oder sonstiges, wird Ihr Welpe nicht vergessen und schon werden wieder Ängste produziert! Schlagen NEIN! Energische Wortwahl JA!

Auch das "Loben " gehört dazu, loben Sie ihren Welpen so oft es geht. Welpen brauchen klare Linien, alles was der Welpe jetzt lernt, ist für sein weiteres Leben entscheidend.

Ein Welpe schläft noch sehr viel, reißen Sie niemals einen Welpen aus seinem Schlaf!!! Er braucht seine Ruhephasen und seinen Platz, wo er ungestört,Kraft auftanken kann .Er wird sich schon nach kurzer Zeit, sein Plätzchen ganz alleine aussuchen, ob es sein Körbchen, das Bett oder ein Platz ist, wo er meint, seine Ruhe finden zu können.

In den ersten Wochen, muß der Welpe alle 2-3 Stunden sich lösen können, das heißt, bei Wind und Regen, in der Nacht, muß man schon dem Welpen die Gelegenheit geben, sein Geschäft zu entrichten.Viele Menschen ziehen beim Chihuahua das Katzenklo vor....aber auch diese Rasse, möchte draußen laufen können, andere Hunde kennen lernen, nur so ist eine Sozialisierung anderer Hunde möglich .Da viele meinen,der Kleine Chihuahua braucht nicht so viel Auslauf, der täuscht sich! Der Kleine Kerl, ist sehr robust und liebt es, die Natur zu erkundigen.Mit der Zeit, werden Sie es selber merken, wieviel Spaß es bringt, das Hundekind zu beobachten, wenn er fröhlich und neugierig einem Schmetterling hinterher läuft, oder aufmerksam den Vögeln hinterherschaut.Manche Welpen, werden draußen immer bei Ihnen in der Nähe sein, aus Angst vor Verlust, Sie zu verlieren....die erste Zeit empfiehlt es sich immer, seine ersten Spaziergänge an der Leine zu führen, denn ein Welpe kann sich auch fürchterlich erschrecken und davon laufen.

So nach und nach, kann man schon in Wäldern oder auf einer abgelegten Wiese, das erstmal wagen, die Leine in die Tasche zu stecken....der Welpe hat schon viel Vertrauen und Liebe zu Ihnen aufgebaut..er wird immer in Ihrer Nähe sein .Ein Welpe hat bis zum 8. Monat Welpenschutz,bitte vermeiden Sie, bei jedem entgegenkommenden Hund, ihren Welpen auf den Arm zu nehmen, auch dies muß der Welpe lernen. Leider reagiert der Mensch selber auf Panik und nimmt seinen Welpen auf den Arm, so unterstützen sie automatisch die Angst des Welpen.Wenn wirklich ein agressiver Hund nahen sollte, wird dies Ihnen schon der Besitzer rechtzeitig zurufen.Im normalen Fall, wird kein Hund, ihrem Welpen etwas tun.

Ein Welpe hat ein ganz feines Gespür, wenn er sich nicht anfassen lassen möchte, bitte zwingen Sie ihn nie dazu.

Ich habe meinen ersten Hund bekommen, da war ich gerade 7 Jahre alt.....und bis heute war ich nie ohne Hund und möchte es auch nie sein!

Viele Menschen möchten einen Welpen, als Ersatz für ein Kind, dem ist natürlich nichts einzuwenden, wenn man dem Hund auch wirklich sein Hundedasein läßt.Manche Hunde werden so vermenschlicht,das er kaum die Chance bekommt, ein richtiges "Hundeleben" führen zu können.

Es gibt Hundebesitzer, die lassen viel durchgehen, sehen ihren Hund als "Kind"..dazu muß ich sagen, ich gehöre auch zu dieser Sorte. Ich bin sehr weich und habe nie eine Sekunde bereut, fast alles mit meinen Hunden zu machen. Wiederum gibt es Menschen, die sehen den Hund als Vorzeigetier,als reinen Wachhund oder als Modeerscheinung.

Wenn man einen Welpen Einzug gewährt, ändern sich viele Gewohnheiten, das geht schon bei der Urlaubsplanung, Arbeit,Kinder los.

Wer seinem Vierbeiner möglichst viel beibringen möchte, empfehle ich immer eine Welpenspielgruppe, auch dies wird von unserem Verein angeboten (siehe Welpenspielgruppe)

Dort lernt man auch Menschen kennen,oder es schließen sich Freundschaften von Mensch zu Tier oder umgekehrt.

 



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