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Achtung:
Hundehändler sind überall!
Die nachfolgende Geschichte stammt von der amerikanischen Toller-Info 
mit der Bitte, sie an möglichst viele Hundefreunde weiterzuleiten.
Sie handelt von einem Welpen im Petshop (Tierhandlung).
Bei uns sind solche Lنden, wo Hunde im Laden 
oder auf dem Markt feilgehalten werden, verboten.
Nichts destoweniger blüht der Hundehandel, 
vor allem mit Rassehunden aus den östlichen Ländern.
Ich bin selber fast auf ein Angebot aus dem Ausland  herein gefallen.
Was macht es für einen Unterschied, 
ob ein Welpe nach einem grauenhaften Transport bei einem Händler 
oder auf einem Markt oder in einem Laden landet?
Keinen!
Niemals würde ein Züchter, der über den winzigsten Funken Anstand 
und Gefühl verfügt, seine Hunde an einen Händler verschachern.
Toller-Info bittet alle Leserinnen und Leser um aktive 
Aufklärung zukünftiger Hundehalter.
Der Artikel darf (soll) weiterverwendet werden, 
sei es als Infoblatt in der Tierarztpraxis und beim Futterlieferanten 
oder als Bericht in einer regionalen Zeitung.
Es ist eine traurige Geschichte, leider ist sie an der Tagesordnung. 
Häufig ist die Realität noch schlimmer, 
weil die Hunde mental total gestört, krank und praktisch nicht sozialisierbar sind.
 
 
Dazu werde ich in Kürze hier einen Artikel veröffentlichen,
denn unser Akito "Ben" ist selbst Opfer von Tierhändlern geworden!
Also bitte auch Augen auf, bei Welpenkنufern....
nicht immer stimmt das, was der Welpenkäufer erzählt!
Nie einen Hund, ohne Kontrolle der Personalien rausgeben!
Leider können auch Personalien gefälscht sein, so wie es bei uns der Fall war!
Sicher gibt es auch echte interessierte Welpenkäufer,
die einem Hund, ein neues Zuhause geben möchten.
 

 


            Lea's Geschichte

 
Ich weiss nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin.
Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns.
Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn.
Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. 
Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.
Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. 
Meine Milchzähne waren kaum durchgestossen und ich hätte meine Mama 
doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht.
Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei 
meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen.
So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. 
Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst.
Niemand kam, um uns zu trösten.
All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - 
wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt.
Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen.
Wir hören auch das Wimmern von andern Welpen. 
Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.
Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, 
die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.
Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig.
Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. 
Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh.
Oft hören wir sagen "oh, sind die süss, ich will eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben.
Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, 
wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist.
Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen 
und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme.
Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft!
Jetzt wird alles gut!
Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. 
Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trugt mich 
ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und Mutter sagen,
ich sei ein ganz süsses und braves Hundchen. 
Ich heisse jetzt Lea.
Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. 
Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, 
geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe.
Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen 
und nichts ist schِner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt.
Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen.
Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, 
es wäre ok, dann entspannte ich mich.
Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei.
Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. 
Ich habe nichts von alledem begriffen, aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.
Jetzt bin ich sechs Monate alt.
Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, 
aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg.
Ausserdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will.
Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. 
Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.
In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hiess es "genetisch" und "nichts machen".
Ich möchte draussen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht.
Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je.
Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen.
Sie tragen mich ins Auto.
Alle weinen.
Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich?
Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich.
Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten!
Ich kann nicht mal die Trنnen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken 
aber wenigstens erreiche ich seine Hand.
Der Tisch beim Tierarzt ist kalt.
Ich habe Angst.
Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. 
Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken.
Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, 
und ich empfinde etwas weniger Schmerzen.
Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich...
Gottseidank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.


 

Ein Traum:
Ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer grossen grünen Wiese. 
Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück.
So sage ich meiner Menschenfamilie Aufwiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: 
mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.
Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, 
es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht.
Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.
Lea


 

1999 J. Ellis - bewilligte Uebersetzung von E. Wittwer
Wir waren und sind sehr betroffen von Leas Geschichte!
Diese wahre Begebenheit, soll alle zum Nachdenken anregen, die einen Hund haben oder möchten!
Wir können nur an die Vernunft der Menschheit appellieren
 



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