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Ein Geburtsbericht von unserer Micky und ihren Welpen.

 

Sonntag Morgen der 26, Februar, ich hatte noch Besuch von meiner Freundin Yvonne aus München. Der Stichtag unsere Micky war erst am 04.März errechnet. Aber an diesem Morgen merkte ich schon, das Micky sehr unruhig war, meine Nähe ganz extrem suchte. Ihre Wurfkiste war schon vor ein paar Tagen, liebevoll hergerichtet. Aber am Sonntag Morgen, wollte sie lieber in den Kleiderschrank! Sie setze sich viel auf den Boden, lief ein paar Schritte und setzte sich wieder. Ich legte mich auf unser Bett und versuchte Micky etwas zu beruhigen, dabei merkte ich, das sie bereits regelmässige Kontraktionen (Wehen ) hatte. Da es meine erste Chihuahua Geburt war und ich immer wieder hörte, das es gerade bei dieser Kleinrasse zu Komplikationen kommen kann,rief ich Daggi an, den Sie ist eine vorzügliche Hunde-Hebamme, die selbst der Tierarzt zu Rate zieht und auch in der Tierarztpraxis bei Chihuahua-Geburten hilft. Okay, nun verlor unsere Micky einen schleimige Blutpfropf....und mochte sich gar nicht mehr bewegen.

In Windeseile packte ich Micky in ihr Kuschelbett und wir fuhren so um 12 Uhr Mittags bei Schneegestöber Richtung Daggi. Ich war ziemlich nervös...plötzlich hörte ich einen gellenden Schrei, das sich eher wie das Weinen eines Kleinkindes anhörte. Ich erschrack so fürchterlich, das ich mit meinem Wagen vor Schreck, bald in den Graben kachelte. Yvonne drehte sich zu Micky und beruhigte sie, ich muß gleich dazu erwähnen, Yvonne ist Ärztin und dadurch fühlte ich mich etwas sicherer. Um 12 Uhr 30, endlich bei der Hunde-Hebamme angekommen....Sie untersuchte unsere Micky....keine 20 Minuten später fing Micky an zu pressen! "Puh" dachte ich, das war alles ziemlich knapp. Micky mochte überhaupt nicht in der Wurfkiste liegen..sie bevorzugte meinen Schoß. Ich tröstete sie und streichelte ihr knallhartes Bäuchlein.Ich war so aufgeregt als würde ich selber ein Kind bekommen, ich litt mit meiner Micky. Zwischenzeitlich schlief Micky immer wieder ein, aber zur Toilette durfte ich nicht gehen, da mußte Micky dann unbedingt mit*lächel*

Um ca.13Uhr 40,fing Micky an, richtig zu pressen, ihr kleiner Körper zitterte wie Espenlaub. Nun lag sie doch in der Wurfkiste, sie presste wie wild und es kam die erste Fruchthülle zum Vorschein, meine Micky hatte einen Buckel wie eine Katze, so sah es zumindest aus. Ich redete Micky währenddessen immer gut zu....nun um 14 Uhr, kam der erste Welpe zum Vorschein, leider in einer total verzwickten Lage.....Daggi versuchte den Welpen zu drehen....Micky tat das sehr weh und biß umsich! Aber Daggi schaffte es dennoch, der Welpe war sehr groß und steckte im Geburtskanal fest."Hurra" der erste Welpe war geboren!!!!!! Es wurde die Eihaut vorsichtig entfernt, dann nahm Daggi den Welpen, nabelte ihn vernünftig ab und schlug ihn aus! Der erste Schrei, des kleinen Hundes.....mir flossen die Tränen, meine Knie waren butterweich. Micky bekam ihren Welpen, leckte ihn vorsichtig sauber und nahm ihn sofort an *schmelzdahin*Der kleine Rüde brachte ein Geburtsgewicht von 143 Gramm, ein strammer "Junge".

Micky war erschöpft, schlief erneut mit ihrem Welpen, wobei der Welpe seelig bei ihr trank.

Etwas später, 14 Uhr 50, wurde Micky erneut nervös und fing wieder an zu pressen. Diesmal wollte sie unbedingt zu mir auf den Schoß! Sie legte ihren Kopf bei mir auf die Brust, so nach dem Motto: "Hilf mir doch"!

Wir legten sie wieder in die Wurfkiste und Micky strengte sich richtig an! Der zweite Welpe war zu sehen, wieder solch eine verzwickte Lage! Ich hielt Micky fest, redete ihr gut zu....Daggi kämpfte erneut um das Leben des Welpen, damit er nicht zu lange im Geburtskanal steckte. Micky tat es sichtlich weh, mir lief der Schweiß von der Stirn, aus Angst um Mutter und Welpe. Aber Daggi schaffte es:-) "Hurra" Welpe Nr. 2 ist geboren, wieder ein kleiner Rüde, nur etwas leichter, er wog 132 Gramm. Nach dem Abnabeln, Ausschlagen, trocken rubbeln, bekam Micky ihren "Sohn".

Es war so rührend, zu sehen, wie meine kleine zierliche Micky nun Mutter geworden ist und sich zärtlich um ihre Welpen sorgte.

Die Aufregung schlaffte etwas ab, Micky und ihre Welpen schliefen friedlich aneinander gekuschelt. Ich rief meinen Mann an und teilte Ihm mit, das unsere "Prinzessin" zwei gesunde Welpen zur Welt gebracht hatte. Am anderen Ende des Telefon, hörte ich ein Jubelschrei " Ich bin Hundeopa" geworden*lächel*

Irgendwann so um 17 Uhr, fing Micky erneut an zu zittern...na?..sollte doch noch ein Welpe folgen? Diese Situation zog sich über eine Stunde hin.....letztendlich fuhren wir bei starken Schneegestöber zum Tierarzt zum Röntgen um sicher zu gehen, ob noch ein Welpe zu erwarten ist.

Nein, es war alles in Ordnung.....bei zwei Welpen sollte es bleiben.

Unsere Micky war so geschafft....aber auch Hebamme, Freundin und ich.

Zur Sicherheit blieb ich bis 23 Uhr noch bei Daggi, dann wollte ich doch nach Hause...mein Mann lief schon Furchen in den Fußboden*grins*

Um 0 Uhr 30 endlich sicher zu Hause angekommen....die Freude war groß:-)

Wir machen es im Gästezimmer für unsere Micky gemütlich, damit sie Ruhe für sich und ihre Welpen hat, weil wir noch andere neugierige " Schnuffels" haben.

Nichts zu machen....kaum war ich aus Mickys Blickfeldt, weinte sie....okay, schlief ich also mit bei ihr.

Natürlich durften all unsere "Hundekinder" die Welpen bewundern und begrüßen.

Ich habe schon einige Hundegeburten miterlebt, von unseren damaligen Hündinnen, aber diesmal war es anders, viel intensiver und furchtbar aufregend:-)

Aber die 2. tragische Geburt am 15.10.2005 werde ich jetzt berichten.

Diese Geburt verlief ganz anders, diesen Tag werde ich so schnell nicht vergessen.

Geburtsprotokoll

 

 

15.10.2005,

Samstag es ist ein wunderschÖner Herbsttag.

Mickys errechneter Wurftag sollte der 17.10.2005 sein.

 

Ich werde Samstagmorgen um 8 Uhr 30 von Micky zärtlich geweckt, Küsschen, schmusen und kuscheln.

Keine Zeichen einer beginnenden Geburt.

 

Ich hatte die Tage zuvor sehr unruhig und wenig geschlafen, weil ich stndig ein Auge auf Micky warf.

9 Uhr, ich gehe ins Bad und dann in die Küche um mir einen Kaffee einzuschenken.

Der Rest der Familie ist bereits wach und schaut in der Wohnstube fern.

Ich wollte mich gerade dazu gesellen, da war Micky nicht dabei...verschwunden....

Also, ich frage meine kleine Tochter, wo denn Micky sei...Mama eben war sie noch hier und drängte sich unter die Wohnzimmer Garnitur und fiebte etwas".

 

Okay dachte ich und schaute nach..keine Micky...nun wurde ich unruhig und rief laut nach unserer Hündin.

Ich ging zurück in Cheyennes Kinderzimmer, plötzlich ein sonderbares Geräusch, aus leichtem Stöhnen und Grunzen.

 

Ich rief erneut nach Micky, schaute unter das Kinderbett und siehe da, Micky schaute zwischen Playmobilkisten und Barbiepuppen hervor.

Ich rief sie zu mir, sie kam vorsichtig unter dem Bett hervor.

suchte Schutz und Hilfe.

 

Sie schaute mich sehr hilfesuchend an, denn nun begriff ich, das die Geburt im vollem Gange war, denn der erste Welpe war zu sehen und steckte mit seinem Köpfchen fest!

Das Fruchtwasser war sehr trübe fast schwarz, dennoch war die Fruchtblase intakt.

Der Welpe steckte so fest im Geburtskanal, das ich für Micky tierärztliche Hilfe brauchte.

Hündin warm eingepackt, ich im Nachthemd und Jeans, ab ins Auto und noch nicht einmal 3 Minuten Autofahrt zum Tierarzt.

Das Wartezimmer war brechend voll, ich lief gleich durch zum Sprech und Untersuchungsraum des TA.

Der Tierarzt stellt bei Micky eine Wehenschwäche fest, auch er versuchte den kleinen Welpen zu entbinden, es gelangt ihm auch, trotz Wiederbelebung, Auschlagen, Rubbeln, Spritzen etc. war der kleine Welpe nicht mehr zu retten.

Sein Kopf war so groß..laut Tierarzt muß der Welpe ab 8 Uhr 30 im Geburtskanal stecken geblieben sein.

 

Micky war tapfer, ich lies sie den kleinen toten Welpen beschnuppern, sie ignorierte ihn völlig, drehte ihren Kopf weg, kurz, sie interessierte sich überhaupt nicht für ihn.

Der Tierarzt tastete, wollte schauen, wie weit der nächste Welpe ist, ob er richtig liegt..

Der nächste Welpe lag ziemlich weit oben und sei noch nicht in den Geburtskanal gerutscht.

Eine Sonografie (Ultraschall) folgte.

Nun war es sehr deutlich, noch zwei weitere Welpen hatte unsere Micky in ihrem Bauch.

Der Tierarzt spritzte Micky ein Wehenförderndes Medikament, wir gingen eine Etage tiefer in einen separaten Raum und gönnten Micky Ruhe und eine kleine Pause.

Der Tierarzt meinte, wir versuchen es auf natürlichem Wege.

 

Während der Doc sich um seine anderen kleinen Patienten kümmerte, beruhigte ich Micky in ihrem Kuschelkissen, sie wurde nun erneut nervös, ich legte mich auf den Boden zu ihr und beruhigte sie.

Nun bekam sie eine ordentliche Presswehe, ich wieder meine Micky geschnappt und hoch in die Tierartpraxis.

Micky presste ordentlich, sie war so tapfer, ich beruhigte sie und der Tierarzt half dem zweiten Welpen um 10 Uhr 45 sanft auf die Welt.

Ein kleiner, zarter Rüde, 98 Gramm, rot, mit einem Aalstrich auf dem Rücken, sehr fidel und quirlig. Ein süßer Fratz, ganz entzückend.

Micky kümmerte sich sofort um ihn.

Er robbte sich sofort zu Micky Zitzen.

Hach, ich war so gerührt, ich kämpfte mit den Tränen.

 

Nun ließen wir Mutter und Kind ihre wohlverdiente Ruhe.

Als endlich alle kleinen Patienten des Tierarztes versorgt waren und die Praxis verliessen, bekam Micky erneut das Wehenanregende Medikament gespritzt.

11 Uhr 45 bei Micky tut sich nichts, keine Wehenaktivität.

Der Tierarzt macht erneut Ultraschall, untersucht Micky vaginal.

Micky ist ruhig, lässt alles über sich ergehen.

Wir geben ihr weitere 30 Minuten, in der Zwischenzeit bekomme ich einen Kaffe und der Tierarzt fragt ob wir eine Zigarettenpause einlegen wollen.

Ich versuche gerade mir diese Laster abzugewöhnen, rauche dann aber eine halbe Zigarette mit der Doc.

In der Zwischenzeit hat Micky ihre völlige Ruhe mit ihrem kleinen Sohn und einer ganz feinfühligen jungen Tierarzthelferin, die zwischenzeitlich auf die beiden aufpasste.

 

12 Uhr, der Tierarzt untersucht erneut vaginal, och nö, der Welpe liegt noch immer weit vom Geburtskanal entfernt.

12 Uhr 15 wieder Gabe von dem anregendem Wehenmedikament.

So langsam wird der Tierarzt ernster, er sagt mit klipp und klar, das die Geburt nicht voran geht.

Ich gebe zu, ich wollte das Micky auf natürlichem Wege ihre Welpen gebährt.

Ich war traurig und ängstlich.

 

13 Uhr, der Tierarzt sagt, Micky wird schwächer, wieder vaginale Untersuchung, Mickys Augen sprechen Bände.

13 Uhr 15 bekommt Micky eine Vollnarkose, ich streichel sie, bis sie einschläft, plötzlich bekomme ich weiche Knie, ich kann den Anblick von meiner Micky kaum ertragen, ich kämpfe wieder mit den Tränen.

13 Uhr 30 beginnt der Tierarzt mit der Operation, ein Kaiserschnitt mit anschliessender Kastration weil Mickys Gebärmutter beschädigt ist.

Ich sitze wenige Meter vom OP Tisch entfernt und kümmere mich um Mickys kleinen Rüden.

Ich lenke mich mit dem kleinen Quirl ab, damit ich nicht soviel vom dem Geschehen mitbekomme.

 

Plötzlich sagt der Tierarzt um 13 Uhr 55 "Was ist das denn"? Ein wei?er riesiger Welpe, leblos...,189 Gramm ohne Reflexe, ich will den Welpen haben, zum rubbeln etc. Er bringt ihn mir, im ersten Moment wo ich dieses kleine Wesen richtig sehe, ein Blitzgedanke, nein, der LÜtte sieht aus wie mein Ben, weiß, groß, schweinerosa Schnauze, riesen Köpfchen, eine dicke Rute, als wäre das ein Welpe der schon ein paar Wochen alt ist, mein Herz wird butterweich.

Der Tierarzt operiert weiter, ich kümmere mich um den leblosen neuen Erdenbürger!

Der Tierarzt meinte dann, wenn Sie das schaffen, das der Kleine atmet, dann geht es mit dem Teufel zu!

Na, dachte ich, das sagt er genau zur richtigen.

 

Nach fast brutalem rubbeln und Massagen, Wiederbelebungsversuchen, ein leises Winseln, dann wird Ruckartig nach Luft geschnappt, ich schlage den Welpen noch einmal aus, der Welpe hat zuviel Fruchtwasser geschluckt, leider hat er auch Wasser in der Lunge.

Der Welpe fiebt lauter, ich flüstere ihm dummes Zeug zu, brabbel irgendeinen Quatsch, mit der Hoffnung das dieses kleine Wesen am Leben bleibt.

Ich liebkose es, wie gut das außer dem Tierarzt und der Helferin keiner dieses Geschehen sehen konnte.

 

Ich weiß, das ich mit meiner Stimme kräftiger wurde, ich wollte das der Kleine vernünftig atmet.

Dann, ein gellender Schrei, nicht der Welpe, sondern Micky, Micky wachte auf mitten in der Narkose, ich dachte, nun ist es vorbei, ich verliere meine beste Freundin, mein Hundekind.

Der Tierarzt musste noch zwei Stiche machen bei der Naht, deswegen gab er keinen Nachschub von dem Narkosemittel.

Diese Schreie von unserer Micky haben mich tagelang begleitet, die ich so schnell nicht vergessen werde!

Plötzlich zeige das EKG- Nulline unserer Micky, der Tierarzt beruhigte mich sofort und sagte, er sei nur mit dem Arm an die Elektrode gekommen.

 

Ich wurde etwas aggressiv dem Tierarzt gegenüber, warum und weshalb das nun noch so sein mußte, Tränen kullerten.

Ich beruhigte mich, rubbelte weiter den weißen Riesenwelpen, wenn meine Micky aufwacht, so möchte ich doch zumindest, das Micky noch mal ihre kleine "TOCHTER" sieht, spürt und  sich evtl. verabschieden kann, denn der Tierarzt gab der Kleinen keine Chance. Sie hatte zuviel Narkosemittel abbekommen und das Rasseln in der Lunge war sehr deutlich zu hören, deswegen war auch kein Saugreflex vorhanden.

 

Als Micky aufwachte, war sie sehr geschwächt, es dauerte eine Weile bis sie so langsam aus ihrer Benommenheit  erwachte, ich hielt ihr ihre kleine Tochter hin, sie beschnüffelte sie, soweit es ging und leckte ihr zärtlich über das Gesicht.

Für kräftige Leckattaken war Micky noch gar nicht fähig.

 

Um ca. 16 Uhr wurden wir abgeholt von Cheyenne und Papa.

Andreas war sehr gereizt und wütend, denn er hing nun sehr an unserer Micky.

Er hielt mir den ganzen Abend vor, was hätte passieren können.

Warum ich damals bei dem Spaziergang nicht aufgepasst hatte usw.

 

Zuhause angekommen, rubbelte ich noch immer an der Kleinen, hielt sie mit Rotlicht und Wärmflasche warm, natürlich auch ihren kleinen Bruder.

Ich legte die Kleine immer wieder an Mickys Zitzen, nichts, sie sperrte nicht ihr Mäulchen auf, kein Saugreflex etc.

In mir machte sich Unruhe und Angst breit.

Die Anspannung löste sich, ich heulte was das Zeug hielt, ich fühlte mich so schuldig.

Ich bekam von meiner Freundin nervliche und beruhigende Unterstützung.

Dann telefonierte ich mit einer befreundeten Züchterin und klagte mein Leid, auch sie war für mich da, wenn auch nur telefonisch. Auch sie gab mir noch ein paar Tips, was ich noch machen könnte.

Wo ich ihr sehr dankbar war.

Zur späten Stunde rief ich nocheinmal Mickys Tierarzt an und fragte ihn, ob Micky nicht doch zu wenig Milch hätte, dabei erzählte ich kurz den jetztigen Gesundheitszustand von Micky der sehr labil war.

Micky war so eifrig dabei ihre beiden Welpen zu versorgen, trotzdem sie starke Schmerzen hatte und sie hatte wirkliche Schmerzen.

 

Mir, blieb nun nichts anderes übrig, als die ganze Nacht wach zu bleiben, davon mal ab, ich konnte ohnehin nicht schlafen, ich musste immer wieder die Kleine anlegen bei Micky, denn ihr Fiepen wurde mittlerweile zum Schreien.

 

Plötzlich war bei der kleinen Hündin das Rasseln in der Lunge weg, jetzt geschah das für mich unfassbare, endlich fing sie an, an Mickys Zitze zu saugen, für mich war das wie ein Geburtstagsgeschenk, leider lies der Saugreflex immer wieder nach. (logisch, der Welpe hatte zuviel Narkose abbekommen)

 

Micky musste in der Nacht ca. alle 45 Minuten zum lösen.

Sie konnte noch nicht laufen, ich trug sie.

Ab ca. 3 Uhr Nachts, robbte sich das kleine Mädchen ganz alleine zur Zitze von Micky und saugte ...Hurrah... ich war so aus dem Häusschen das war unbeschreiblich.

Noch bis zum frühen morgen ging es so weiter, Hündin immer wieder anlegen, Micky versorgen.

Micky ging es immer schlechter, es kam so weit, das sie immer wieder zur Seite kippte, zitterte  und kaum noch ihr Köpfchen heben konnte.

 

Am frühen morgen, saugten beiden Welpen seelenruhig an Mickys Zitzen, ich dachte endlich ist es geschafft, nun komme ich auch ein bisschen zur Ruhe.

 

Na von wegen, erst jetzt begann der Kampf um Mickys Leben....

 

Eklampsie bei unserer Micky

 

 

 

 Welpennothilfe-Hundehebamme

04106-2315

 
      



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